Point Lobos 2018

Die Küste. Hier schon nach Sonnenuntergang. X-Pro2 mit dem 18-55. 1Sek. bei Blende 20. ISO 200.

Auch während dieser Tour zog es mich wieder nach Carmel. Genauer gesagt, sollte es wieder zum Point Lobos gehen, den ich nach wie vor für einen der interessantesten Plätze halten, wenn es darum geht auf kleinem Raum viele Motive zu finden. Am Point Lobos ist es mittlerweile wie im Yosemite- Nationalpark: Man muss Glück haben, wenn man das Auro noch irgendwo lassen will. Vor allem am Wochenende ist das der Fall. Ich konnte auch beobachten, dass es in Carmel Menschen gibt, die dort ihre Mittagspause verbringen. Ergo gibt es dort zwei Stoßzeiten, die man besser meidet.

Baum. Pacific Grove. X-T2 und 55-200. ISO 200. 1/8tel Sek. bei Blende 22.

Die Intention war, dort hinzufahren, neue Bilder zu suchen und eventuell schwache oder nicht ganz gelungene Bilder neu zu machen. Meine Route war bis hierher diese: Death Valley -> June Lake -> Yosemite  -> Point Lobos und ein bisschen Westküste auf dem Rückweg Richtung Los Angeles.

Baum. Pacific Grove. X-T2 und 55-200. ISO 200. 1/4tel Sek. bei Blende 16.

Point Lobos ist wie es ist; ich war seit 1995 insgesamt das vierte Mal da. Schön ist es immer noch und wenn man weiß, wo in der Nähe man für wenig Geld komfortabel unterkommen kann, kann man sich auch ein bisschen dort aufhalten und Carmel auch gleich besuchen. Die Galerien dort sind für ihre Qualität bekannt, so dass ein Besuch sich so oder so lohnt.

Noch ein Baum. Auch mit der T2 und dem 55-200. ISO s200 und 1/15tel Sekunde bei Blende 16.

Bei diesem Besuch hatte ich ein bisschen Pech mit dem Wetter: Es war zu viel Sonnenschein. Also musste ich meinen Stil den Verhältnissen anpassen. Man kann es vielleicht mit einem Regentanz versuchen, aber ich glaube nicht, dass das funktioniert.

Weston Beach. Mit der T2 und dem 18-55. ISO 400. Blende 16 bei 1/60stel Sekunde.

Die Aufnahmedaten gebe ich hier nicht ohne Grund an: Wer dort fotografieren will, dem ergeht es wie in den Wäldern hier in Norddeutschland: Es gibt relativ viel Schatten und man braucht selbst bei gleißendem Licht noch ein Stativ, um an scharfe Bilder zu kommen.

Weston Beach. Noch einer. Daten ähnlich dem letzten Bild.

Man muss also immer noch schleppen. Carbon macht es einem halt leichter.

Auch Weston Beach. Auch mit der T2 und dem 18-55. Aber ISO 100 und 1/25stel Sek. bei Blende 11.

Der gute alte Weston Beach ist immer noch einer der schönsten Plätze dort. Soviel kann ich sagen. Aber wie auch schon öfter kolportiert, muss man selbst hinfahren, um das Ganze mit allen Sinnen zu erfassen. Wichtig ist auch hier, dass ich nur deshalb nur zwei Tage dort war, weil sich meine Tour dem Ende zuneigte und ich noch ein paar Bekannte besuchen wollte. Diese Verabredung habe ich dieses Mal an das Ende meiner Tour gelegt.

Der Vorletzte. Hier mal keine Aufnahmedaten. Auch am Weston Beach.

Und noch einer:

Weston Beach der Vorletzte…

Was man auch wissen muss, ist, dass ich die Ergebnisse früherer Besuche und Recherchen mittlerweile als Infrastruktur nutzen kann. Als jemand, der den Platz mittlerweile recht gut kennt, habe ich den Vorteil, dass ich mir nicht alles neu erwandern muss, weil ich das schon getan habe. Das ist allerdings wie bei vielen Plätzen: Wenn man einen Ort immer wieder in gewissen Zeitabständen besucht, entdeckt man auch immer wieder mal Neues. Und wie man sieht, kann man auch Point Lobos in Farbe fotografieren, wenn man es kann und das Licht passend ist. Ich wollte das eigentlich in Schwarzweiß haben, aber zuviel Sonne bekommt dem nicht. Bewölkung ist dort das bessere Wetter dafür.

Der letzte unter den Mokikanern. Mit der Pro2 und dem 18-55. Blende 14 bei 1/20stel Sek. ISO 200.

Wie meistens: Aufgenommen wurde hier alles mit Fujis X-Pro2 und -T2. Objektive waren das 18-55 und das 55-200.

Die Bildbearbeitung erfolgte wahrscheinlich das letzte Mal mit Lightroom 6.14. Ich habe mittlerweile etwas besseres, in das ich mich gerade einarbeite. Lightroom hat zudem den Nachteil, dass es mit den neuen Fuji- Kameras wie der H1 und der T2 nicht mehr zusammenarbeitet. Wer sich davon abhängig machen will oder auf Adobe steht, kann das gerne abonnieren. Ich will aber keine Miete für eine Cloud zahlen, die ich nicht brauche und für eine Software, die dann das Dreifache kosten würde ohne wirklich besser zu sein als die Konkurrenz, zahle ich das erst recht nicht. Auch wenn man eine Photoshop- Vollversion mitbekommt.