Kipon kündigt ein 40/0.85 an.

Eine kleine Sensation hat die Firma Kipon angekündigt. Man wird künftig auch Objektive fertigen. Der Debütant soll ein 0,85/40mm Objektiv werden, das es für die Anschlüsse Fujifilm X, Sony NEX, Canon EOS M und Micro-four-Thirds geben soll. Der Modellname ist “Ibelux 40mm f/8.85″. Der Entwicklungspartner Kipons kommt aus Deutschland. Es handelt sich um den Spezialoptik-Hersteller IB/E-Optics aus Passau.

Das Kipon Ibelux 0,85/40. Quelle: Hersteller.

Die Technischen Daten laut Kipon:

  • Brennweite 40mm
  • 10 Linsen in 8 Gruppen
  • Bildkreisdurchmesser 28,4 mm
  • fokussierbar von 0,75m bis Unendlich
  • 10 Blendenlamellen
  • Maximaler Abbildungsmaßstab 1:20
  • Kleinstes Bildfeld 60cm
  • Kleinste Blende 22
  • Filtergewinde: 67mm
  • Länge 128mm
  • Durchmesser 74mm an der Front
  • Gewicht: 1150 Gramm

Das Ganze klingt sehr interessant, aber ich denke derzeit, dass das Objektiv eher ein werbeträchtiger Technologieträger als etwas wirklich Einsetzbares ist. Aber das wird sich zeigen. Aus meiner Sicht ist es zu groß und zu schwer. Die Idee ist allerdings brilliant. Der ausgerufene Preis liegt bei 2850 USD.

bei Kipon in Englisch(Neuer Tab!)

Fuji XF 14/2.8

leCult. Friseurladen. Mit dem 1,4/35. Blende 4 bei 1/22stel Sek.

Vor einiger Zeit habe ich es schon gesehen, ein gebrauchtes Fuji XF/2.8/14. Es stanbd bei meinem Haushändler im Gebrauchtregal. Ich suchte schon länger danach und dachte, dass das noch warten kann. Warum der Vorbesitzer es verkauft hat, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass es sehr gut ist und dass ich ohnehin eines wollte. Beim Kauf konnte ich den Preis noch einmal drücken und damit wechselten mal wieder Geld und ein Objektiv die Besitzer.

Der Zustand der Gebrauchtteils ist neuwertig. Die Werksverpackung, die Anleitung und das noch ziemlich unangetastete Einschlagtuch und die Anleitung kamen auch noch mit.

Zusätzlich befand sich in meiner Jackentasche noch das XF 1.4/35, mit dem ich zuerst losziehen wollte. Aber es hat ja schon länger gejuckt.

Genug Gerede, lasst Bilder sprechen. Details zum Objektiv kommen später.

Feierabend. Mit dem 14/2,8. Blende 2,8 bei 1/9tel Sek.

Löwenplay. Mit dem 2.8/14. Blende 2,8 bei 1/45stel Sek.

Omafiets. Mit dem 2,8/14. Blende 2,8 bei 1/13tel Sek.

Arkade am Georgsplatz. mit dem 2,8/14. Blende 2,8 bei 1/6tel Sek.

U-Bahnstation Ägi, wie der Platz in Hannover heißt. 2,8/14, Blende 2,8 bei 1/34stel Sek.

Ägidientorplatz. Abgang zur U-Bahn. 2,8/14, Blende 2,8 bei 1/38stel Sek.

Georgsplatz Richtung Oper. 2,8/14, Blende 2,8 bei 1/9tel Sek.

Subway. Blende 3,6 bei 1/24stel Sek. mit dem 35er

Blumenvase im Schaufenster. 35mm, Blende 4, 1/17tel Sek mit Zeitautomatik.

Allen Bildern gemeinsam ist das hier: ISO 1600. Emulation Schwarzweiß ohne Filter. Keine Tonwertkorrektur, nicht nachgeschärft. Bei Bedarf um ein bis zwei Grad gedreht und freigestellt. Natürlich habe ich die Bildgröße auch angepasst. Nacharbeit per Photoshop.

Ein Stativ hatte ich nicht dabei. Das stört in der Stadt nur und muss dem entsprechend durch eine ruhige Hand ersetzt werden.

 

Eixer See im Winter…

Er war mal wieder an der Reihe, der Eixer See, der im Raum Peine als Gratis-Freibad und Naherholungsgebiet dient. Das Wetter war wie immer im Dezember grau und trübe, das Licht ebenso.

Das 23er entwickelt sich übrigens immer mehr zu einem Ersatz für das 35er Standardobjektiv, das hier auch immer noch seiner Benutzung harrt. So ist das Leben; ich glaube, ich habe ein neues Lieblingsobjektiv.

Schilf. Blende 6,5 bei 1/60stel Sek..

Netz. Blende 6,5 bei 1/60stel Sek.

Tür. Blende 8 bei 1/60stel Sek.

Wand. Blende 8 bei 1/60stel Sek.

Tannenzweig. Blende 8,8 bei 1/60stel Sekunde.

Tannenzweig die Zweite. Blende 9,8 bei 1/60stel Sekunde.

Die ISO-Einstellung lag bei allen Aufnahmen bei 800. Massive Tonwertkorrektur wegen des grauen Wetters. Die Filmemulation war Provia, die SW-Bilder sind nachträglich konvertiert. Ansonsten Unscharfmaskierung für den Schärfeneindruck und verkleinert. Bei Mistwetter muss man eben nachhelfen…

 

 

 

Dezembernebel

Weide. Blende 4,4 bei 1/30stel Sek.; ISO 800

Heute hatte ich mal Glück. Wir hatten dieses Jahr den ersten dichten Nebel bei gutem Wetter und ich hatte Zeit, Bilder zu machen.

Baum, Art gerade unbekannt. Blende 2,2; 1/15tel Sek.; ISO 800

Zudem hatte das 1,4/23 hier seinen ersten Einsatz in der Landschaft. Das waren dann die zwei Fliegen mit einer Klappe: Testen und ein paar Bilder sehen.

Entstanden sind die Bilder in trauter Zweisamkeit mit der X-Pro1.

Die ISO-Einstellung lag je nach Bedarf manuell bei 800-1600. Blendenautomatik, keine Dynamikerweiterung. Filmemulation “Velvia”. Verschlusszeit meistens 1/15tel bis 1/30stel Sek.

Nachbearbeitung: Unscharfmaskierung und Tonwertkorrektur in Photoshop. Bilder verkleinert.

Feldweg. 1/15tel Sek.; Blende 5,6; ISO 800

Noch ein Baum. Auch unbekannter Art. Blende 5,6; 1/15tel Sek.; ISO 800.

Laub und Sträucher.Blende 2,8 bei 1/15tel Sek.; ISO 800.

Noch mehr Bäume. Blende 7,2; 1/15tel Sek.; ISO 1600

Genaugenommen schien am 01.Dezember nicht einmal die Sonne. Das war in meinem Fall den Bilder eher dienlich, weil man so natürlich das graue Wetter sehr stark betonen kann. Gleiches gilt für die schon fast winterliche Stille der Landschaft, die man so im Sommer nicht zeigen kann.

DIe ISO-Einstellung der Kamera war, wie in den EXIF-Daten zu sehen ist,  schon sehr hoch und die wie eine künstliche Nachschärfung wirkende Unscharfmaskierung unterstreicht den Nebel noch. Das ist allerdings ein Effekt, der in Wirklichkeit nur auf einem ausreichend großen Print oder beim Pixelpeepen deutlich wird. Die sehr geringen bis gar nicht vorhandenen Kontraste zwangen dazu noch zu einer starken Tonwertkorrektur.

Was sich gezeigt hat, ist, dass das 23er sehr gut ist und dass sich die gefundenen und natürlich ungenauen manuellen Ergebnisse aus meinem Test insoweit zu bestätigen scheinen.