Sequoia National Forest und Kings Canyon

Nich so interessant war der “Doppelpark” Sequoia and Kings Canyon. Man kann die Landschaft zwar bewundern und die Mammutbäume sind sehr respektabel und lohnend anzusehen, aber fotografisch kaum zu erfassen. Zumindest nicht, wenn man auf Rundreise ist und entsprechend wenig Zeit dazu hat. Eine Besichtigung lohnt aber trotzdem. Interessant ist auch der Weg dahin, der von Fresno aus durch ein großen Apfel- Anbaugebiet führt und ein paar Hügel als Motive bietet.

Junge Apfelplantage bei Fresno.

Selbst dann sind die Farben aber immer noch richtig gut, wie man oben schon sehen kann.

Hügellandschaft bei Fresno

So und so ähnlich wie auf dem Bild oben sieht es sehr oft westlich der Rockies aus. Normalerweise sollte um die Zeit(April) alles grün sein. Das trockene Gras ist der Trockenheit und den letzten schneearmen Wintern geschuldet.

Ein bisschen mehr Felsen.

Auch das obige Bild ist typisch für die Landschaft dort: Steinig oder sandig im Wechsel. Und wenn es flach ist, baut man Obst an.

Kings Canyon Übersicht.

Es gibt Tage, da hat man kein Glück. Der erste Tag in Fresno war so einer. Ich hatte mir etwas mehr erwartet, was die Landschaft anging, war aber schon ein bisschen Yosemite- verwöhnt. Bei genauerer Betrachtung und weniger regnerischem Wetter(das kann es auch dort geben!) hat man auch besseres Licht und damit bessere Bilder.

Mammutbaum. Damit man sieht, dass ich auch da war.

Der Sequoia- Park ist sehr schön, aber ich hatte eben Pech mit dem Licht. Schön und überaus schützenswert sind die Mammutbäume aber trotzdem. Das sollte man wissen.

Noch einer. Dieser hier hat einen Namen und wird “General Grant” genannt. Wer davorgestanden hat, weiß warum.

Trotz ihrer wirklich beeindruckenden Größe und Schönheit sind diese Bäume sehr sensible Lebewesen. Die Zäune um die Bäume herum dienen dem Zweck, die Wurzeln zu schützen. Auch der Abtrag durch ein paar Schuhsohlen kann diese Bäume schon gefährden, vor allem, wenn es die von ein paar vielen Touristen sind. Man sollte daher schon ein bisschen Distanz halten. Andere wollen diese Schönheiten auch sehen und leben wollen sie auch, die Bäume.

Deshalb hier mal ein paar Verhaltensweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, es aber vor allem für meine begriffsstutzigen Landsleute oft nicht sind, wie ich dort mal wieder beobachten musste:

  • Nicht auf den Wurzeln herumturnen.
  • Die Fluppe kann auch mal ausbleiben, liebe Raucher(ich schmöke selbst und halte mich daran!).
  • Keinen Abfall liegenlassen, auch keine Zigarettenkippen.
  • Grundsätzlich auf den Wegen bleiben, wie in Deutschland auch.
  • Wird es dunkel, geht der Weg in Richtung Auto und nicht Richtung Wald.
  • Auf Getier achten. Eine Begegnung mit einem Bären kann ungesund sein.
  • Keine Wildtiere füttern, auch nicht die niedlichen Erdhörnchen.

Wie gesagt, der Park ist sehr lohnenswert, um ihn sich anzusehen, aber bei schlechtem Wetter ist es nur schwer machbar, an gute Bilder zu kommen.

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