Grand Canyon

Übersicht über den Canyon.

Auf der Liste stand dieses Mal auch der Grand Canyon, von dem ich bisher nur ein paar Übersichtsbilder machen konnte. Mit dem Wetter hatte ich Pech: Es war kalt und ziemlich dunstig. Es stand also ein bisschen Nacharbeit im Photoshop an, damit die Bilder nicht zu grau wirken und die Farben halbwegs korrekt sind.

Meine Unterkunft befand sich in Williams. Man ist von dort aus in einer guten Stunde vor Ort und kann so relativ schnell zu Bildern kommen.

Eine andere Ansicht.

Williams hat zudem den Vorteil, dass es noch weit genug vom Canyon entfernt liegt, um die Hotelpreise nicht in den Himmel schießen zu lassen und den weiteren der günstigen Benzinpreise. In Arizona ist Benzin übrigend generell etwas 70 Cent/gal. billiger als in Kalifornien. Auch das sollte man wissen.

Noch ein Touristenbildchen.

Den westlichen Teil des Canyons, genauer den South Rim, kann man nur mit dem Shuttlebus oder zu Fuß besuchen. Das Auto muss also im Village bleiben. Parkplätze gibt es allerdings genug dafür.

Hier mal was mit Wasser: Der Colorado River fließt duch den Cayon.

Ein Busfahrer von dort hat das übrigens sehr schön beschrieben: Aus dem Bus springen, schnell zwei Bilder machen und in den nächsten Bus springen. Das geht tatsächlich. Vor allem, wenn man es eilig hat und der Park gerade gut besucht ist. Dann sind die Taktzeiten der Buslinien kürzer als die üblichen 15 Minuten.

Mal einer mit einem bisschen mehr Kontrast.

Wer es also eilig hat, kann das tun. Aber selbst für die von mir gemachten Bilder ist ein Stativ mindestens zu empfehlen. Zumindest, wenn die Bildqualität gut werden soll. Die von mir verwendeten Verschlusszeiten lagen bei 1/30stel bis 1/60stel Sekunde bei Blenden zwischen 16 und 22. Bei ISO 200.

Noch ein anderer. Ein interessanter Kandidat für SW übrigens.

Wie man sehr schön sehen kann, sehen viele dieser Bilder ein bisschen wie Aquarelle aus. Das war zwar so ursprünglich nicht beabsichtigt, war aber der Ergebnis einiger Versuche, den dichten Dunst ab etwa 300m Metern Entfernung so weit zu reduzieren, dass die Bilder noch klar sind. Tut man das, muss das gesamte Bild auch wirklich überarbeitet werden. Wie es so schön heißt: In der Not frisst der Teufel Fliegen…

Canyon im Canyon?

Auch das obige Bild ist ein Ergebnis dieser Versuche. Es sei gleich darauf hingewiesen, dass man solche Nachbearbeitungen nicht in Lightroom erledigen kann. Zum Einen ist die Bildvorschau meiner Menung nach qualitativ schlechter als die im Photoshop(Auch für die von mir eingesetze Elements- Version gilt das!). Zum anderen kann man die Farben im Photoshop nach meiner Privatmeinung detaillierter nacharbeiten, was notwendig wird, wenn man an halbwegs vernünftige Ergebnisse kommen will.

Weitere Übersicht.

Das Bild oben zeigt gleichzeitig einen anderen Effekt, den man sich auch zunutze machen kann, wenn man bestimmte Bereiche eines solchen Bildes betonen will. Ob das so funktioniert, muss man allerdings bei jedem Bild neu herausfinden.

Zum Vergleich: Das ist ein Bild, wie es aus der Kamera kam. Unbarbeitet bis auf die Verkleinerung und Wandlung in das JPEG-Format.

Man ist also immer auf Experimente angewiesen. Zu Qualitätskontrolle sollte man ab und an auch mal auf SW umschalten, um zu sehen, wie die Kontraste wirken. In Farbe kann das noch gut aussehen, aber wenn man manchmal das Ganze in SW sieht und die Kontraste anpasst, gewinnt das Bild meistens noch einiges. Wenn man sich vorstellt, dass alle Bilder aus der Kamera so aussehen wie das Beispiel oben, wird klar, dass das kein einfaches Unterfangen ist.

Auch auf der Rim wächst etwas.

Die Technischen Daten der Bilder: Aufgenommen mit der Pentax 645D und meistens mit dem 45-85. Blenden bei 16-22, Verschlusszeiten meistens zwischen 1/30stel und 1/60stel Sekunde. In der Regel vom Stativ. Nachgearbeitet in Photoshop Elements 13 mittels: Klarheit beim Importieren. Tonwertkorrektur und Korrektur der Farben im Nachgang. Hier war es meistens der Magenta- Ton, der zurückgenommen werden musste, bei einem Bild auch gelb und blau. Übrigens solte man möglichst mit einem kalibrierbaren Monitor arbeiten. Ein Laptopbildschirm gehört grundsätzlich nicht in diese Kategorie, wie ich feststellen musste.

 

 

 

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